https://www.faz.net/-gzg-9dhog

Für Fest in Bad Soden : Kaum Verstöße gegen Waffenverbotszone

  • Aktualisiert am

Zählte zur Waffenverbotszone: Bahnhof in Bad Soden am Taunus Bild: Michael Braunschädel

„Weitgehend friedlich verlaufen“ ist das Sommernachtsfest in Bad Soden. Die allermeisten Besucher hielten sich laut Bundespolizei an die eingerichtete Waffenverbotszone. Dagegen haben zwei junge Männer eine Anzeige am Hals.

          Nach Einführung einer Waffenverbotszone zum Sommernachtsfest in Bad Soden im Main-Taunus-Kreis hat es laut Bundespolizei nur wenige Verstöße dagegen gegeben. Die Beamten kontrollierten am Bahnhof in Bad Soden und in den Zügen insgesamt 190 Menschen, wie die Bundespolizei mitteilte. 138 von ihnen seien durchsucht worden. Hierbei stellten die Beamten bei einem 18 und einem 19 Jahre alten Mann jeweils ein Taschenmesser sicher.

          Gegen beide Männer wurde eine Geldstrafe in Höhe von 250 Euro erhoben und zudem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung und des Widerstandes gegen Polizisten eingeleitet.

          „Weitgehend friedlich verlaufen“

          Drei weitere Festbesucher erhielten eine Anzeige, weil sie Betäubungsmittel bei sich trugen. Nach Angaben einer Sprecherin der Polizei in Wiesbaden sei das Fest „weitgehend friedlich verlaufen“.

          Die Waffenverbotszone galt für den Bahnhof Bad Soden sowie auf Zügen zwischen Eschborn und Sulzbach-Nord und zwischen Sulzbach und Bad Soden zwischen dem 18. August, 17 Uhr, und dem 19. August, 6 Uhr. Darunter fielen neben Schuss- und Schreckschusswaffen auch Messer und Abwehrsprays.

          Hintergrund der Maßnahme waren Vorfälle mit Messern in der Region und bundesweit. Zudem waren nach Angaben der Bundespolizei während vergangener Sommernachtsfeste immer wieder Menschen aggressiv oder provozierend aufgefallen.

          Weitere Themen

          EKG für unterwegs Video-Seite öffnen

          Infarkt oder nicht? : EKG für unterwegs

          Eine App fürs Handy und ein Kabel mit Elektroden - Cardiosecur hat ein mobiles EKG entwickelt. Gründer und Geschäftsführer Markus Riemenschneider erklärt im Video, wie das Ganze funktioniert.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.