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Rheinmetall in Kassel : Aktivisten blockieren Werkstore bei Rüstungskonzern

  • Aktualisiert am

Die Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf. Am Standort Kassel demonstrierten am Freitagmorgen Friedensaktivisten und blockierten die Einfahrt. (Symbolbild) Bild: dpa

Ein antimilitaristisches Aktionsbündnis hat am Freitagmorgen zwei Tore des Rüstungsunternehmens Rheinmetall Landsysteme blockiert, um die Ein- und Ausfahrt von Lastwagen zu verhindern.

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          Man sei mit 70 bis 80 Teilnehmern vor Ort und verhindere, dass Lastwagen auf das Werksgelände fahren, sagte ein Sprecher der Gruppe „Block War“. Die Aktivisten wollen nach eigenen Angaben mit Sitzblockaden die Produktion von Kriegsgerät stören. „Block War“ kritisiert eine „immer größer werdende Akzeptanz der Regierungen in Bezug auf Rüstungsproduktionen und Exporte“.

          Die Rheinmetall-Beschäftigten durften das Werksgelände dagegen verlassen und betreten. „Unser Protest richtet sich nicht gegen die Mitarbeiter“, erklärte der Sprecher. Laut Polizei verlief der Protest am Morgen friedlich.

          Die Einsatzkräfte schätzten die Zahl der Demonstranten mit 60 aber geringer. Danach zogen laut der Polizei 50 Teilnehmer von „Block War“ durch die Stadt. Dabei sei es zu einem Vorfall gekommen: Einsatzkräfte hätten einem Aktivisten eine Foto-Speicherkarte abgenommen. Er stehe im Verdacht, unrechtmäßig Porträts von Einsatzkräften gemacht zu haben. Außerdem prüften Ermittler im Bezug auf die Protestaktion einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. „Wir gehen davon aus, dass es sich nicht eine spontane Aktion handelte“, erklärte der Polizeisprecher. Und eine Demo sei nicht angemeldet gewesen.
           

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