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Gefährdung des Bahnverkehrs : Jugendliche blenden Lokführer mit Laserpointern

  • Aktualisiert am

Weil Laserpointer gefährlich sein können, bekommen sie einen Warnaufdruck. Bild: dapd

Zwei Halbwüchsige aus Kassel könnten sich der gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht haben. Die beiden Lokführer blieben unverletzt.

          Zwei Jugendliche sollen an einer Bahnstrecke in Kassel versucht haben, zwei Lokführer mit Laserpointern zu blenden. Die Bahnmitarbeiter seien unverletzt geblieben, teilte die Bundespolizei am Freitag mit.

          Beamte fanden die 15 und 17 Jahre alten Jungen am Donnerstagabend kurz nach dem Zwischenfall in der Nähe der Strecke. Sie räumten den Angaben zufolge ein, die Lokführer geblendet zu haben. Die Jungen wurden ihren Eltern übergeben. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

          Blenden wird schwer bestraft

          Schon einfache Laserpointer können die Netzhaut des Auges vorübergehend oder bleibend schädigen. Wer andere damit absichtlich blendet, kann schwer bestraft werden. In Deutschland gelten beispielsweise Laser-Angriffe auf Piloten als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr, das Strafmaß reicht von Geldstrafen bis zu Freiheitsstrafen von zehn Jahren.

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