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Jennifer Braun und der Song Contest : „Dass ich es geschafft habe, ist echt fett!“

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Jennifer Braun überzeugte im Halbfinale des Fernseh-Castings zum Eurovision Song Contest Bild: dpa

Am Freitag kann für Jennifer Braun ein Traum wahr werden. Wenn die 18 Jahre alte Schülerin aus Eltville abermals überzeugt, singt sie für Deutschland beim Eurovision Song Contest in Oslo. Bürgermeister Kunkel plant schon einen Empfang für die nunmehr bekannte Tochter der Stadt.

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          Die beiden 18 Jahre jungen Schülerinnen Jennifer Braun und Lena Meyer-Landrut sind im Finale um den deutschen Beitrag für den Eurovision Song Contest. Bei „Unser Star für Oslo“ mit Stefan Raab konnte Jenny vor allem mit dem Hitsong „Heavy Cross“ der Band Gossip und Lena mit einer freien Interpretation des The-Cure-Klassikers „The Lovecats“ das TV-Publikum überzeugen. Ausgeschieden sind der letzte männliche Kandidat Christian Durstewitz und die Kunststudentin Kerstin Freking.

          Ungeteilt positiv urteilte dagegen die Jury mit Musiker Jan Delay und Moderatorin Barbara Schöneberger. Doch auch bei ihnen lagen die Gewinnerinnen der Show in den Kommentierung spürbar vorne. „Man glaubt gar nicht, wie schön dieser Song klingt, wenn den nicht eine Christina Aguilera singt, sondern Du“, sagte etwa Jurorin Schöneberger zu Jenny nach ihrer Interpretation des Stücks „Hurt“.

          Eltville im Rheingau fiebert dem Finale von „Unser Star für Oslo“ am Freitag entgegen. Denn Jennifer Braun stammt aus der Stadt. „Sollte sie wirklich gewinnen, wird hier sicherlich bald der erste Jennifer-Wein gekeltert, so groß ist der Trubel“, sagte Bürgermeister Patrick Kunkel. Zunächst gibt es eine große Party am Final-Abend, der von 20.15 Uhr an live in der ARD übertragen wird. „Disco, Video-Leinwand, Moderation - wir machen ein Fass auf“, sagte Kunkel. Auch ein großer Empfang für die nunmehr bekannte Tochter der Stadt sei in Planung.

          Die vier Halbfinalisten vor der Vorentscheidung am Dienstag
          Die vier Halbfinalisten vor der Vorentscheidung am Dienstag : Bild: dpa

          Chamäleon, Gazelle und Nachtigall zugleich

          Auch Favoritin Lena wurde wieder mit Lob überschüttet. Raab etwa sagte über die Abiturientin: „Du bist ein Chamäleon, eine Gazelle und eine Nachtigall zugleich.“ Der Showmaster wollte damit wohl sein Erstaunen über die Wandelbarkeit der Hannoveranerin zum Ausdruck bringen, denn im ersten Durchlauf der Sendung hatte sie mit der Ballade „Mr. Curiosity“ von Jason Mraz eine stimmlich anspruchsvolle Ballade gezeigt, in der sie weniger mit ihrem zuvor sehr gelobten Sprechgesang trumpfen konnte. Soulmusiker Jan Delay brachte es kurz und knapp auf die Aussage: „Derbe. Ich habe Gänsehaut.“

          Die Finalistinnen konnten sich nach dem Ende der Sendung vor lauter Freude kaum im Zaume halten. „Es ist so geil. Es ist ein Riesenerfolg, so weit gekommen zu sein“, sagte Lena. „Wir beide können jetzt eigentlich gar nicht mehr verlieren.“ Auch Jennifer aus Eltville im Rheingau konnte ihr Glück kaum fassen: „Ich dachte, dass Lena und Christian ins Finale kommen. Dass ich es geschafft habe, ist echt fett!“

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