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Internationale Zusammenarbeit : Von Eschborn aus gegen den Klimawandel

Mit Hilfe aus Eschborn: Ein nigerianischer Bauer pflanzt Reis. Bild: Foto: GIZ

Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit konzipiert Projekte der Entwicklungshilfe in aller Welt. Dabei geht es um mehr als das Wohl der Menschen in den jeweiligen Ländern.

          3 Min.

          Der Molkereimeister hat ausgedient. Noch vor 25 Jahren wurde der Experte von Eschborn aus als Entwicklungshelfer in Länder der Dritten Welt geschickt, um den Bauern Hilfestellungen in moderner Milchwirtschaft zu geben. Derlei Personal gibt es bei dem 1975 als Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) gegründeten Unternehmen in Eschborn schon lange nicht mehr. „Das Anforderungsprofil hat sich heute deutlich geändert“, sagt der für das Gebäudemanagement zuständige Direktor Robert Kressirer. Seit 25 Jahren gehört er zum Stammpersonal des gemeinnützigen Konzerns, war Landesdirektor in Sambia, Zimbabwe und Afghanistan und erlebte Veränderungen mit, die gewaltig sind.

          Heike Lattka

          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Taunus-Kreis.

          Entwicklungszusammenarbeit finde längst auf Augenhöhe mit gut ausgebildeten örtlichen Partnern statt, berichtet er. Hauptaufgabe sei das Organisieren von Prozessen und der Aufbau neuer Strukturen in einem partnerschaftlichen Miteinander. Seine Kollegin Vera Scholz, zuständig für die mit 400 Mitarbeitern größte Abteilung Umwelt, Klima und Infrastruktur in Eschborn, teilt diese Einschätzung: „Die Welt veränderte sich, und unsere Arbeit mit ihr.“ Ziel sei es verstärkt, Fluchtursachen zu mindern.

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