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Forschung zu Kohlenstoff : Das Totholz und der Klimawandel

Setzt Kohlenstoff frei: Abgestorbenes Holz, hier im Harz. Bild: ZB

An 55 Orten der Welt legten ein Forscher Hölzer aus. Sie wollten wissen, wie das Klima den Abbau beeinflusst, wie viel Kohlenstoff Totholz freisetzt – und welche Rolle Insekten dabei spielen.

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          Jedes Jahr werden weltweit 10,9 Gigatonnen Kohlenstoff aus abgestorbenem Holz freigesetzt. Ein Teil davon gelangt in die Atmosphäre. Die aus Totholz stammende Menge entspricht dabei rund 115 Prozent der Emissionen aus fossilen Brennstoffen. Das hat ein internationales Forscherteam ermittelt, an dem auch Wissenschaftler der Uni Frankfurt beteiligt waren.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Ökologen hatten an 55 Orten in Wäldern auf sechs Kontinenten Hölzer von mehr als 140 Baumarten ausgelegt, um festzustellen, wie das Klima den Abbau beeinflusst. Außerdem wurde erstmals errechnet, welche Rolle Insekten bei der Zersetzung spielen. Ihr Anteil am Holzabbau beträgt fast ein Drittel, wobei sich dies überwiegend auf die Tropen beschränkt.

          Auch in der Gesamtbilanz der Holzzersetzung haben die tropischen Wälder mit einem Anteil von 93 Prozent eine überragende Bedeutung. Die Daten erlauben es, die Effekte von Klimawandel und Insektensterben auf den Kohlenstoffkreislauf genauer zu simulieren.

          Link zur Studie

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