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Institut für Bienenkunde : Im Keller währt der Sommer ewig

Forschungsgegenstand: Im Institut für Bienenkunde geht es um Immen und Waben. Bild: Michael Kretzer

Der Neubau des Instituts für Bienenkunde berücksichtigt verschiedene Ansprüche und ist dabei besonders nachhaltig. Junge Forscher und Vielflieger können sich dort gleichermaßen wohlfühlen.

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          Mehr als 400.000 Mitarbeiter, ein ständiges Kommen und Gehen und ausgerechnet in der schönen Jahreszeit auch noch Dauerflugbetrieb. Zudem entstehen die Gebäude auf einer Wiese am Stadtrand. Unter solchen Voraussetzungen erscheint es wie ein Wunder, dass das Institut für Bienenkunde nicht die in Oberursel sonst üblichen Bedenken hervorruft. Doch das Bebauungsplanverfahren, das jetzt vor dem Abschluss steht, brachte keine nennenswerten Einwände, wie Bernd Grünewald am Dienstag sagte.

          Bernhard Biener
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Hochtaunuskreis.

          Der Professor für Neurobiologie leitet das Forschungsinstitut und hat gute Argumente auf seiner Seite. Die benachbarten Kleingärtner etwa dürften die Bienen als ihre natürlichen Verbündeten betrachten, sagte Grünewald. Und die 400 bis 800 Schulkinder, die in normalen Jahren zur Forschertour durch den Bienengarten kämen, könnten ebenso wie die Mitarbeiter mit der U-Bahn anreisen. Je nach Saison und Zahl der Doktoranden forschten 15 bis 25 Personen in Oberursel über das Leben der Bienen. Neben der wissenschaftlichen Arbeit würden jeweils auch drei Imker ausgebildet.

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