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Stadt soll grüner werden : Klimastiftung für Mainz

Kleinklima: An der Rheinallee grünt es auf dem Dach der Haltestelle „Straßenbahnamt“. Bild: Stadtwerke Mainz

Die Initiative „Aus Grau wird Leben“ soll die Stadt Mainz grüner machen. Zum Beispiel durch das erste Wartehäuschen mit bepflanztem Dach.

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          Mal ist es ein Schulhof, dann ein neu errichtetes Wartehäuschen an einer Bushaltestelle, und auch der Vorplatz vor der Firmenzentrale an der Rheinallee hat schon von der Grün-Initiative der Stadtwerke Mainz AG profitiert. Weil „selbst kleine Flächen dem Klima helfen“, so zumindest lautet das Motto des Projekts „Aus Grau wird Leben“, bemüht sich das kommunale Unternehmen gemeinsam mit der Stadt seit einigen Monaten verstärkt darum, versiegelte Areale in der City bepflanzen sowie vor allem möglichst viele Dächer und Fassaden begrünen zu lassen.

          Markus Schug
          Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Zu diesem Zwecke hat die Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz, die von Stadt und Stadtwerke getragen wird, ein 150.000-Euro-Förderprogramm für Dach- und Fassadenbegrünungen aufgelegt, das sich an private Haus- und Wohnungsbesitzer, aber auch an Eigentümergemeinschaften, Vereine, Verbände und Firmen richtet. Passende Vorhaben, auch in Kombination mit Fotovoltaikprojekten, können demnach mit Beträgen zwischen 500 und 7000 Euro unterstützt werden.

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