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Tag der offenen Tür : Vierte Klasse, vierte Welle

Warten bis es weitergeht: Viertklässler haben wenig Informationen zu weiterführenden Schulen. (Symbolbild) Bild: dpa

Das Angebot an Informationen über weiterführende Schulen ist unübersichtlich – wegen Corona. Eltern und Schulleiter hoffen auf einen Tag der offenen Tür in Präsenz.

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          Unter Viertklässlern wird es allmählich Thema, viele Eltern beschäftigt es längst: Auf welche weiterführende Schule soll, will, kann, darf das Kind künftig gehen? Dieses Jahr stellt sich außerdem die Frage: Wie bekommen Familien die Informationen, die für die Entscheidung wichtig sind? Anders als im vorigen Jahr sind an manchen Schulen wieder Tage der offenen Tür geplant, bei denen die Familien die Schulen durch echte Türen betreten, statt in digitale Fenster zu blicken. Viele Schulen legen sich angesichts der vierten Corona-Welle aber noch nicht fest, in welcher Form die Veranstaltungen zwischen November und Februar stattfinden. Das Staatliche Schulamt macht dazu zwar gerade eine Abfrage, um eine Übersicht zu erstellen, die sicherste Methode sei aber, sich auf der Homepage der Schule, die einen interessiere, über Termine zu informieren, auch kurzfristig.

          Florentine Fritzen
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auf der Seite der Elisabethenschule im Nordend heißt es etwa über den für Anfang Februar geplanten Tag der offenen Tür: „Wir hoffen, dass er wieder in Präsenz stattfinden kann.“ Vergangenes Schuljahr gab es an dem Gymnasium lediglich Filme und Online-Präsentationen. Das Adorno-Gymnasium im Westend hat sich dagegen schon entschieden und plant „aufgrund der anhaltenden Corona-Situation“ abermals einen ausschließlich digitalen Tag der offenen Tür. Eltern und Kinder sollen am 22. Januar auf die Homepage der Schule gehen, um sie kennenzulernen. „Wie dieser Besuch konkret gestaltet ist“, sollen sie dort erst am Tag selbst erfahren. Einen Eltern-Infoabend in Präsenz gibt es am Adorno-Gymnasium ebenfalls nicht.

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