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Letzter Schultag in Hessen : Von wegen Ferien

  • -Aktualisiert am

Spielerische Förderung: Das Programm „Deutschsommer“ – hier eine Aufnahme aus dem vergangenen Jahr – ist eines der vielen Ferienangebote in Hessen. Bild: Frank Rumpenhorst

Die Schulferien stehen in Hessen im Zeichen der Pandemie: Das Kultusministerium lädt für den Sommer zu Lerncamps ein und kündigt für den Beginn des nächsten Schuljahres Corona-Präventionswochen an.

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          Hessens Schulen stehen auch im nächsten Schuljahr vor Herausforderungen, die Schüler, Lehrer und Eltern „intensiv fordern“ werden. So schreibt es Hessens Kultusminister Alexander Lorz in einem Brief an die Eltern. Damit meint der CDU-Politiker insbesondere die durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Fluchtbewegungen. Gleichwohl sei Hessen gut auf das nächste Schuljahr vorbereitet, glaubt Lorz. Da auch die Pandemie noch immer nicht überwunden sei, kündigte der Minister an, dass die beiden ersten Schulwochen nach den Ferien wieder sogenannte Präventionswochen werden sollten. In dieser Zeit erhalte jeder Schüler drei Antigen-Selbsttests je Woche, mit denen er sich freiwillig zu Hause testen kann.

          Auch nach den Präventionswochen werden je Schüler zwei Tests in der Woche zur Verfügung gestellt. Eine Maskenpflicht an der Schule wird es laut Lorz im Herbst nach derzeitigem Stand nicht geben, weil dafür die Rechtsgrundlage im Bundesinfektionsschutzgesetz fehle. Sollte es in einer Klasse eine Infektion geben, empfiehlt er das freiwillige Tragen einer Schutzmaske. Seit Mai dieses Jahres wurden laut Minister rund elf Millionen Antigen-Selbsttests an Hessens Schüler, Lehrer und das Schulpersonal ausgegeben.

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