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Umweltministerium warnt : Mit den Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr

Abgefackelt: Waldstück zwischen Wiesbaden und Taunusstein im Juli 2018 - und wieder sind die Wälder zu trocken Bild: dpa

Für die Ostertage sagen die Wetterfrösche aus Offenbach viel Sonne und Wärme voraus. Das schöne Wetter hat auch eine Kehrseite: Weil es zuletzt zu trocken war, steigt die Waldbrandgefahr.

          Zur Wochenmitte sind viele Hessen noch von den Tröpfelgeräuschen des fallenden Regens aufgewacht. Doch die Wollen verziehen sich. Der Deutsche Wetterdienst mit Sitz Offenbach erwartet für die nächsten Tage viel Sonne und beinahe sommerliche Temperaturen. Das schöne Wetter hat auch eine Kehrseite: Weil es zuletzt zu trocken war, steigt die Waldbrandgefahr. Davor warnt das hessische Umweltministerium ausdrücklich. „In diesem Jahr kam es in Hessen bislang zu etwa 10 Waldbränden mit einer Schadfläche von rund 3,5 Hektar“, heißt es in Wiesbaden.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wie das Ministerium ausführt, stellen vertrocknetes Reisig und Laub sowie Gras des Vorjahres auf den Waldbödenleicht brennbares Material im Wald dar. Hier und da kommen noch Reisig und sogenanntes Kronenrestholz von Sturmschäden hinzu.

          Rauchen im Wald verboten

          Laut Vorhersage des Wetterdienstes sind für die nächsten Tage Höchstwerte von bis zu 25 Grad möglich. Verantwortlich für das außergewöhnlich milde Wetter ist ein kräftiges Hochdruckgebiet über Skandinavien.

          Das Ministerium bittet alle Besucher am Osterwochenende bei ihren Ausflügen im Wald um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen dürfe kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entstehe und das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht werde. Ganz wichtig: „Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet.“

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