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Wölfe in Hessen : Warten auf die ersten Welpen

Macht vielen Angst, aus unterschiedlichen Gründen: der Wolf Bild: dpa

Werden Junge geboren, wird der Wolf in Hessen womöglich wieder heimisch. Nicht alle sind über die Wiederansiedlung glücklich. Was stört sie?

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          Gesehen hat er noch keinen Wolf – aber gerochen. Friedhelm Steinhoff sammelt im Hinterlandswald des Rheingaus Wolfslosung und schickt die Kotproben an das Wolfzentrum Hessen in Gießen. Der Jäger aus Taunusstein, Mitglied im Ökologischen Jagdverein, gehört zu den „ehrenamtlichen sachkundigen Helfern beim Monitoring großer Beutegreifer in Hessen“, wie das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie seine Aufgabe bei der Dauerbeobachtung des hessischen Wolfsbestands bezeichnet. Steinhoff sucht Fährten, Hinterlassenschaften und ist zur Stelle, wenn ein gerissenes Huftier gefunden wird, sei es Reh, Hirsch, Schaf oder Ziege.

          „Den ersten Hinweis auf einen Wolf gab es schon vor zwei Jahren bei Hausen vor der Höhe“, erinnert er sich. „Zwei Fährten im Schnee, geschnürt und parallel, so laufen keine Hunde, nur Wölfe.“ Im März gab es einen Rotwild-Riss im Ernsbachtal, einem Nebenfluss der Wisper. Kein Wunder, wenn auf den Wiesen, wie beim Hofgut Mappen, bis zu hundert Hirsche stehen. Kurz davor waren zwei Wölfe im Rheingau unmittelbar nacheinander vor eine Fotofalle gelaufen.

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