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Rund 200 Anwohner betroffen : Weltkriegsbombe in Gießen gefunden

  • Aktualisiert am

In Gießen wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. (Symbolbild). Bild: dpa

Bei Bauarbeiten in Gießen wurde am Freitag eine 50-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Sie soll noch am Abend entschärft werden.

          Ausgerechnet bei Bauarbeiten für ein künftiges Gefahrenabwehrzentrum ist in Gießen eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Sie sollte noch am Freitagabend entschärft werden, wie die Stadt berichtete. Es handele sich um eine 50-Kilo-Bombe, sie sei am Nachmittag auf dem Baugrundstück im ehemaligen US-Depot gefunden worden.

          „Das im Radius von 500 Meter umgebende Gebiet muss geräumt werden“, teilte die Stadt mit. Kampfmittelräumdienst, Polizei, Feuerwehr, Ordnungsbehörde und Rettungsdienst seien vor Ort. Eine Sporthalle werde als Notunterkunft für Anwohner vorbereitet.

          Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelhessen liegt das Grundstück in einem Industriegebiet. Die Räumung der Büros und Firmen sei weitgehend abgeschlossen. Allerdings liege auch ein Teil der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen innerhalb der Gefahrenzone. Das betroffene Gebäude werde zur Stunde geräumt. Insgesamt sind nach Angaben der Stadt etwa 150 bis 200 Menschen betroffen.

          Bereits im Februar 2018 war direkt neben dem aktuellen Fundort bereits eine 50-Kilo-Bombe gefunden worden. Die Entschärfung lief problemlos. Damals mussten 500 Anwohner die Zone verlassen, darunter 130 Flüchtlinge.

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