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In Baustelle steckengeblieben : Schwertransporter nach Blockade wieder auf Tour

  • Aktualisiert am

Ein Schwertransport steckt 2013 am Reichskirchener Dreieck fest, weil sich eine Baustelle als zu eng erwies. Bild: dpa

Auf der Verbindung in Richtung Gießen herrschte Stillstand: In der Nacht sind mehrere Schwertransporter an einer Baustelle auf der A 5 steckengeblieben. Erst am Mittag konnten die Lastwagen befreit werden.

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          Mehrere Schwertransporter sind am frühen Dienstagmorgen an einer zu engen Baustelle auf der Autobahn 5 am Reiskirchener Dreieck (Kreis Gießen) steckengeblieben. Am Mittag wurden sie befreit. Zuvor war die Verbindung zur Autobahn 480 in Richtung Gießen voll gesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet. Die Fahrroute für die sechs Schwertransporter und ihre Begleitfahrzeuge ist laut Polizei von den Behörden genehmigt worden.

          Wie der Hessische Rundfunk berichtete, wollte gegen 3.20 Uhr ein Konvoi aus sechs Schwertransportern und drei Begleitfahrzeugen die A5 verlassen. Dazu musste eine Baustelle mit enger Fahrbahn passiert werden. Zwar hätten die Schwertransporter noch in die Engstelle hineinfahren können, doch seien sie nicht mehr hinaus gekommen. Die sechs Fahrzeuge kamen nicht mehr voran, weil sie mehr als eineinhalb Meter zu breit waren, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Butzbach berichtete. Freie Fahrt gab es erst, nachdem auf etwa einem Kilometer Länge eine Schutzwand versetzt worden war.

          Die sechs Riesen-Laster hätten Teile für Windräder geladen. Die Fahrroute für die Schwertransporter seien von den Behörden genehmigt wurden. Das teilte ein Sprecher der Polizei dem Hessischen Rundfunk mit. Unklar sei aber, wie es zu der Fehlplanung kommen konnte.

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