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„Leute eingeschüchtert“ : Impfgegner filmen vor Impfzentrum in Darmstadt

Das Impfzentrum in Darmstadt Bild: Wonge Bergmann

Am hessischen Corona-Hotspot sinkt die Temperatur. Das gilt auch für weite Teile Hessens. Alle wesentlichen Kennzahlen des Tages liegen deutlich unter den Vergleichswerten vom vergangenen Mittwoch. Aber weit über der kritischen Marke.

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          In Darmstadt machen Impfgegner von sich reden, indem sie vor dem dortigen Impfzentrum im „Darmstadtium“ filmten. Dies sei von Mitarbeitern als Einschüchterung wahrgenommen worden, teilte die Stadt mit.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Dagegen wirken die aktuellen Corona-Kennzahlen aus dem Robert-Koch-Institut (RKI) für Hessen erfreulich: Weniger über Nacht verzeichnete neue positive Corona-Tests, weniger weitere Tote im Zusammenhang mit der Pandemie als am vergangenen Mittwoch und eine geringere Inzidenz, das sind die binnen Wochenfrist eingelaufenen neuen Fälle unter 100.000 Einwohner. Nicht zu übersehen ist aber der Sprung bei den Neuinfektionen gegenüber Dienstag. Allerdings liegen die zu Wochenbeginn veröffentlichen Fallzahlen meist tiefer als an den Folgetagen. Das hat mit Meldeverzug aus Gesundheitsämtern zu tun. Zudem arbeiten viele Labore an Wochenenden nicht. Deshalb laufen Testergebnisse erst nach dem Dienstag ein. Dessen ungeachtet droht in einem nordosthessischen Kreis eine Ausgangssperre. Rund 109.000 Erstimpfungen gegen das Coronavirus hat es bisher in Hessen gegeben.

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