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Helmut Schwan (hs.)

Debatte über Priorisierung : Impfen ist Vertrauenssache

  • -Aktualisiert am

Das System des Impfens muss flexibler werden. (Symbolbild) Bild: Lucas Bäuml

Über die Priorisierung beim Impfen sollte nicht debattiert werden. Es ist aber ein flexibleres System vonnöten.

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          Die wieder anschwellende Debatte darüber, wie sinnvoll und gerecht die Priorisierung beim Impfen sei, muss schnell beendet werden. Im Ergebnis beschleunigt sie den nur schwer in Gang kommenden Prozess nicht, im Gegenteil. Natürlich ist es vernünftig, möglichst schnell Lehrer und Mitarbeiter von Kitas zu immunisieren. Denn sonst wäre die vernünftige Grundsatzentscheidung, die Bildung und die Betreuung von Kindern und Jugendlichen als Erstes wieder zu ermöglichen, nicht konsequent zu Ende gedacht.

          Und ja, man kann sehr trefflich darüber streiten, ob die Impfung anderer Berufsgruppen nicht auch vorgezogen werden müsse. Es gibt gute Gründe dafür, möglichst umfassend Ärzte, Pfleger und Sanitäter gegen das Virus zu wappnen. Ebenso Polizisten und Feuerwehrleute, weil sie in ihrem gefährlichen Job ganz vielen Menschen begegnen.

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