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„Impfbrücke Main-Kinzig“ : Im Sauseschritt zum Impftermin

Bis zum letzten Tropfen: Im Main-Kinzig-Kreis wird darauf geachtet, dass keine Dosis verfällt. Bild: dpa

Die „Impfbrücke Main-Kinzig“ bringt per SMS übrig gebliebene Dosen an Interessenten. Anmelden können sich alle Berechtigten.

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          Eine „Impfbrücke Main-Kinzig“ hat der Main-Kinzig-Kreis zu Wochenbeginn eingerichtet, um das Impftempo im Kreisgebiet zu beschleunigen. Das neue System ergänzt die seit gut zwei Monaten geführte Nachrückerliste für vorgezogene Corona-Schutzimpfungen und Härtefälle. Über das aktuelle Vormerkverfahren können sich alle impfberechtigten Bürgerinnen und Bürger für den Fall registrieren lassen, dass in den Impfzentren in Gelnhausen oder in Hanau Impfdosen übrig bleiben.

          Luise Glaser-Lotz
          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.

          Wer sich vormerken lässt und die Kriterien nach der geltenden Corona-Impfverordnung erfüllt, wird kurzfristig über SMS informiert und zur Impfung gebeten. Berücksichtigt werden Menschen, die im Kreisgebiet leben und den Priorisierungsgruppen eins bis drei angehören. Die bisher bestehenden Härtefall- und Nachrückerlisten sind nach Kreisangaben fast vollständig abgearbeitet. Voraushelfer, Feuerwehrleute, Polizisten, Mitarbeiter von Hilfs- und Rettungsorganisationen seien im Main-Kinzig-Kreis schon als Nachrücker berücksichtigt worden, ebenso Menschen mit einer besonderen Dringlichkeit aus gesundheitlichen Gründen, teilt die Kreisverwaltung mit. „Jetzt können wir eine Schnellabrufliste aufmachen, die sich grundsätzlich an alle Impfberechtigten richtet, die zügig und flexibel, je nach Situation vor Ort, in die Impfzentren kommen können“, sagt Landrat Thorsten Stolz (SPD).

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