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Folgen der Greensill-Insolvenz : Opposition setzt Schwalbacher Bürgermeister weiter unter Druck

  • -Aktualisiert am

Portrait von Alexander Immisch, der Bügermeister von Schwalbach am Taunus. Bild: Lakuntza, Nerea

Schwalbach hat durch die Insolvenz der Greensill-Bank 19 Millionen Euro verloren. Ob sich der Bürgermeister Alexander Immisch (SPD) Verfehlungen geleistet hat, wird nun von der Opposition geprüft.

          2 Min.

          Im Skandal um die Insolvenz der Greensill-Bank, bei der die Stadt Schwalbach 19 Millionen Euro verlor, hat die Opposition von Grünen, FDP und Freien Wählern gestern einen Zwischenbericht zum Akteneinsichtsausschuss präsentiert. Nach fünf Sitzungen sehen sich die Stadtverordneten in ihrer Einschätzung bestätigt, dass Bürgermeister Alexander Immisch (SPD) in Bezug auf seine Unkenntnis der städtischen Anlagerichtlinien die Unwahrheit gesagt hat. Für den Stadtverordneten Arnold Bernhardt (Grüne) geht aus den Magistratsvorlagen, die Immischs Unterschrift trügen, klar hervor, dass er die Anlagerichtlinie vom Februar 2019 kannte.

          Heike Lattka
          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Taunus-Kreis.

          Nach dieser durfte wie berichtet städtisches Geld seit dem Wegfall der Einlagensicherung bei Privatbanken städtisches Festgeld nur noch bei Raiffeisenbanken, Volksbanken und Sparkassen erfolgen. Mit der Anlage bei der Bremer Privatbank Greensill habe Immisch gegen dieses von seiner Amtsvorgängerin Christiane Augsburger (SPD) davor durchgängig praktizierte Prinzip quasi schon mit seinem Amtsantritt im Juni 2020 verstoßen.

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