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„Höchste Freiluft-Kegelbahn“ : Alle neune auf 500 Metern oberhalb Wiesbadens

  • -Aktualisiert am

Läuft: Erbauer Gernot Wolperding schickt auf der Freiluft-Kegelbahn die Kugel auf die Reise. Bild: Michael Braunschädel

Wiesbaden hat jetzt die „höchstgelegene Freiluft-Kegelbahn Deutschlands“. Das ist den beiden Kegelbrüdern Gernot Wolperding und Manfred Weitz zu verdanken. Die Bahn kann von allen Kegelfreunden der Region gebucht und genutzt werden.

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          Der Wurf misslingt, aber Gernot Wolperding ist hochzufrieden. Zwar bleiben die beiden „Bauern“ links und rechts stehen und würden den Kegler beim Abräumen vor eine unlösbare Aufgabe stellen. Doch die Technik funktioniert, und darauf kommt es an. Mit einem Hebel stellt Wolperding mechanisch die weißen Kunststoffkegel wieder auf. Ein ausgeklügelter Mechanismus, der den Kegeljungen historischer Bahnen überflüssig macht. In dieser Anlage wird die Kugel über eine Hebevorrichtung auf gut einen Meter in die Höhe befördert und rollt dann zum Kegler zurück.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          An Details muss noch gefeilt werden, aber Wiesbaden hat jetzt die „höchstgelegene Freiluft-Kegelbahn Deutschlands“. Den Superlativ hat Manfred Weitz recherchiert, der gemeinsam mit Wolperding das Projekt auf die Beine gestellt hat. Deutschlandweit gebe es nur noch rund zwei Dutzend funktionsfähige Anlagen, diese seien alle im „Flachland“, sagt Weitz.

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