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Hochwasser in Hessen : „Eine stets lauernde Gefahr“

  • -Aktualisiert am

Überschwemmungsgebiet: Die Büdinger Altstadt während des Hochwassers am 29. Januar. Bewohner der überfluteten Häuser werden mit Booten in Sicherheit gebracht. Bild: dpa

Rund 200 Häuser sind durch das Hochwasser in Büdingen in Mitleidenschaft gezogen worden. Viele bereits vom Corona-Lockdown geplagte Geschäftsleute müssen um ihre Existenz bangen. Der Wetteraukreis stellt Finanzhilfen in Aussicht.

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          Alle Keller sind ausgepumpt, die gröbsten Aufräumarbeiten erledigt. Damit ist aber längst nicht alles wieder gut in Büdingen. Die Schäden durch das Hochwasser am 29. Januar werden vor allem die Bewohner der Altstadt des Wetteraustädtchens noch lange beschäftigen. Im Augenblick geht es vor allem darum, die feuchten Räume trocken zu bekommen. Dafür stellt die Stadt unentgeltlich Geräte zur Verfügung. Und die Heizungen müssen wieder zum Laufen gebracht werden.

          Die Bauhofmitarbeiter und ortsansässige Privatfirmen haben die Straßen gereinigt. Ein Gastronom stellt Dutzende Kisten mit Getränkeflaschen nach draußen und spritzt sie mit einem Hochdruckreiniger ab. Vorher hat er das Pflaster vor der Haustür gesäubert. Die Versorgung mit Containern für Sperrmüll hält die Stadt noch bis Montag aufrecht. Nach wie vor entsorgen die Büdinger Kühlschränke und Waschmaschinen, die durch den feinen Schlamm, den das Wasser mit sich brachte, ruiniert sind. Kurzzeitig fällt immer wieder der Strom aus, weil die Monteure der Versorgergesellschaft Ovag die Transformatoren reparieren.

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