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Hochschulen : Fachhochschulen Frankfurt und Wiesbaden wollen fusionieren

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Die Präsidenten der Fachhochschulen Frankfurt und Wiesbaden wollen ihre Einrichtungen vereinigen. Zu dem Zusammenschluß könnte es frühestens in mehreren Jahren kommen.

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          Die Präsidenten der Fachhochschulen Frankfurt und Wiesbaden wollen ihre Einrichtungen vereinigen. Ziel sei eine stärkere Position im Wettbewerb um Studenten und Geld, teilten beide Hochschulen mit. Frankfurt und Wiesbaden wären damit Vorreiter: Bislang gebe es noch keine Fusion zweier deutscher Fachhochschulen. Zu dem Zusammenschluß könne es aber frühestens in mehreren Jahren kommen.

          „Das ein Fernziel wie ein Kirchturm am Horizont. Bis 2008 soll erst mal eine Kooperation auf den Weg gebracht werden“, sagte der Sprecher der Fachhochschule (FH) Wiesbaden, Ernst-Michael Stiegler. Am Schluß könnte es nach den Worten der Frankfurter FH-Sprecherin Gaby von Rauner eine praxisorientierte „Hochschule Frankfurt Rhein-Main“ mit rund 18.000 Studenten geben.

          Wissenschaftsminister unterstützt Vorhaben

          Bei der Vorstellung des Projekts der FH-Präsidenten Wolf Rieck (Frankfurt) und Clemens Klockner (Wiesbaden) vor anderthalb Wochen im Senat der Frankfurter FH hatte es positive wie negative Reaktionen gegeben. Zwar soll die Breite des Lehrangebots generell erhalten bleiben. Die Schließung einzelner Studiengänge ist aber laut Stiegler möglich. Manche Kritiker befürchten den Abbau von Arbeitsplätzen.

          „Es müssen noch viele Leute von der Kooperation überzeugt werden“, sagte Stiegler. Die beiden FH-Präsidenten erhofften sich eine Stärkung ihrer praxisorientierten Hochschulen im Wettbewerb mit den stärker theoretisch ausgerichteten Universitäten. Die Unterschiede zwischen den Hochschultypen verringerten sich mit der derzeitigen Einführung einheitlicher Bachelor- und Masterabschlüsse immer mehr. Der geplante Verbund solle darüber hinaus das Forschungsprofil beider Fachhochschulen schärfen.

          Der hessische Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU) begrüßte nach Angaben seines Sprechers Ulrich Adolphs prinzipiell das Projekt. Zu Details könne er allerdings noch keine Stellung nehmen.

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