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Hochschule Geisenheim : Brennen für die Lehre

Manuell: Professor Michael Ludwig legt selbst Hand an die Anlage in der Lehrbrennerei. Bild: Michael Kretzer

Studenten in Geisenheim können sich am getränketechnologischen Zentrum auch mit Hochprozentigem befassen. In der Lehrbrennerei darf experimentiert werden.

          Grau ist alle Theorie. Was zählt ist die Praxis. Vor allem dann, wenn es um Getränke geht. Geisenheim ist bekannt für Forschung und Lehre rund um den Wein, doch am getränketechnologischen Zentrum bieten sich den Studenten noch ganz andere Möglichkeiten: Bier brauen und Wein versekten, Obst versaften und Säfte konzentrieren, Erfrischungsgetränke entwickeln, Kaffee rösten und Teemischungen ansetzen. Nur beim Thema Milch halten sich die Geisenheimer Getränketechnologien bewusst zurück. Dafür wird jetzt gebrannt: Hochprozentiges.

          Oliver Bock

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Wenige Wochen ist es her, dass die nagelneue Lehrbrennerei in dem mehr als 100 Jahre alten Gebäude an der Rüdesheimer Straße installiert wurde. Herzstück ist eine 50 Liter fassende Kupferblase der badischen Kupferschmiede Arnold Holstein. Die dampfbeheizte Anlage wurde bewusst ohne automatische Systeme bestellt. Schließlich sollen die Studenten selbst herausfinden, mit welchen Steuerungsmöglichkeiten das jeweils beste Resultat erzielt wird. Brennen nach Altväter-Sitte sozusagen.

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          Herzstück der Anlage: die Kupferblase der Schmiede Arnold Holstein

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