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Hinz fordert Pförtnerampeln : Frankfurt soll Verkehr stärker drosseln

Hessische Umweltministerin Hinz fordert Pförtnerampeln: Diese sollen künstlich Staus erzeugen, um Fahrverbote zu verhindern. Bild: dpa

Die hessische Umweltministerin Priska Hinz fordert Pförtnerampeln am Frankfurter Stadtrand, um ein Fahrverbot zu verhindern. Die bisher angesetzten Maßnahmen hält sie für ungenügend.

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          Die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Die Grünen) hält die von der Stadt Frankfurt geplanten Eingriffe in den Autoverkehr, um ein flächendeckendes Diesel-Fahrverbot zu verhindern, für nicht ausreichend. Die Vorschläge der Stadt, zu denen etwa der Ausbau der Radwege gehört, gehen nach Ansicht der Ministerin „in die richtige Richtung“. Sie vermisst jedoch „weitreichende Verkehrsregulierungen“.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wie Hinz in Wiesbaden mitteilte, wird sie Frankfurt auffordern, endlich die Einrichtung von sogenannten Pförtnerampeln „anzupacken“. Sie habe die Stadt wiederholt auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht. Denn insgesamt, so die Ministerin, „sieht es kritisch aus für Frankfurt“. Schließlich werde der von der EU vorgegebene Stickoxid-Grenzwert von durchschnittlich 40 Mikrogramm im Jahr, der seit 2010 europaweit gilt, immer noch an einigen Frankfurter Straßenabschnitten überschritten.

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