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Hessische Landesbahn : Mehr Verbindungen und mit Funknetzwerk

Einspurig: Die Ländchesbahn von Wiesbaden nach Niedernhausen Bild: Marcus Kaufhold

Die Ländchesbahn von Wiesbaden nach Niedernhausen stellt aktuell wegen der Misere um die Salzbachtalbrücke eine Ausweichstrecke nach Frankfurt dar. Nach der Vertragsverlängerung verspricht die Hessische Landesbahn mehr Verbindungen.

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          Solange der Wiesbadener Hauptbahnhof noch weitgehend vom Schienenverkehr abgehängt ist, kommt der Ländchesbahn nach Niedernhausen der Charakter einer Ausweichstrecke nach Frankfurt zu. Denn diese Verbindung war als einzige nicht von der Sperrung der Gleise unter der havarierten und zwischenzeitlich gesprengten Salzbachtalbrücke betroffen. Die Stärkung der Ländchesbahn gehört neben der Reaktivierung der Aartalbahn zu den erklärten Schienenprojekten der Landeshauptstadt, nachdem die Citybahn am Votum der Bürger gescheitert ist.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Einen ersten Schritt dazu verkündet die Hessische Landesbahn. Sie hat den Zuschlag erhalten, für die Zeit nach dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 die RMV-Linie RB21 „Ländchesbahn“ für weitere zehn Jahre betreiben zu dürfen. Der neue Vertrag sieht laut RMV die Option einer zweimaligen Verlängerung um jeweils ein Jahr vor.

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