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Hessische Landesbahn : Lokführermangel lähmt Schienenverkehr

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Stillstand auf den Gleisen: Der Hessischen Landesbahn fehlt es an Lokführern. Bild: Rainer Wohlfahrt

Engpässe bei der Hessischen Landesbahn. Dem Verkehrsunternehmen fehlen zahlreiche Lokführer. Das hat nun Auswirkungen auf den Fahrplan.

          Die Hessische Landesbahn kämpft seit Wochen mit Zugausfällen aufgrund von Personalmangel - auch am Montag waren mehrere Verbindungen betroffen. Auf den Wetterauer Bahnlinien RB 16 von Friedberg nach Friedrichsdorf, RB 47/48 Friedberg-Wölfersheim/Nidda und RB 46 Gießen-Gelnhausen sollen deshalb vom 15. Oktober bis zum 8. Dezember teilweise Busse statt Bahnen fahren. Wie die Hessische Landesbahn (HLB) mitteilte, solle den Fahrgästen so eine verlässliche Leistung geboten werden, auf die sie sich einstellen können. Dadurch will das Unternehmen kurzfristige Ausfälle vermeiden. Am Montag fielen auf allen drei Linien jeweils mehrere Fahrten aus.

          Als Grund für die seit Anfang September bestehenden Engpässe nennt die HLB unter anderem Fachkräftemangel sowie die Auswirkungen von Unfällen durch Selbstmorde auf die Lokführer. In dieser Zeit seien rund zehn Prozent aller Fahrten ausgefallen, sagte eine HLB-Sprecherin am Montag. Teilweise habe es Schienenersatzverkehr gegeben.

          Die Hessische Landesbahn sucht intensiv nach ausgebildetem Personal und investiert nach eigenen Angaben auch selbst in die Ausbildung neuer Mitarbeiter. Acht neue Kollegen sollen demnächst auf den betroffenen Strecken ihren Dienst beginnen.

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