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Hessens SPD-Chefin Faeser : „Beuths Zögern trägt nicht zur Aufklärung bei“

Zurück zu den Kernthemen: Nancy Faeser (im Bild bei einer Landtagssitzung am 28. Januar) will wieder deutlich machen, wofür die SPD steht – und in drei Jahren Volker Bouffier (rechts) ablösen. Bild: dpa

In Hessen rumort es: Die hessische SPD-Vorsitzende Nancy Faeser spricht im Interview über die Verantwortung von Innenminister Beuth in der Drohmail-Affäre, die Randale auf dem Frankfurter Opernplatz und das Selbstverständnis ihrer Partei.

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          Nancy Faeser ist seit Herbst vergangenen Jahres Vorsitzende der hessischen SPD. Sie folgte in diesem Amt wie auch als Chefin der Landtagsfraktion Thorsten Schäfer-Gümbel nach. Zuvor war sie Generalsekretärin. Die Fünfzigjährige ist Juristin mit Berufserfahrung in einer Großkanzlei. Seit 2003 Landtagsabgeordnete, profilierte sie sich vor allem als Innenpolitikerin und damit als Widerpart zum langjährigen Ressortminister Volker Bouffier (CDU).

          Marie Lisa Kehler
          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
          Carsten Knop
          Herausgeber.
          Helmut Schwan
          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Sie will im Herbst 2023 antreten, um dann an seiner statt in die Staatskanzlei einzuziehen. Dass sie als Spitzenkandidatin der SPD nominiert werden wird, daran zweifelt niemand. In welcher Konstellation sie jedoch eine Regierungsmehrheit finden könnte, ist derzeit eine offene Frage. Für Rot-Grün wäre sie wohl zu haben, aber auch Überlegungen zu einer sozialliberalen Konstellation schließt sie nicht aus.

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