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Hessens LKA-Chef Röhrig : „Die Polizei kann die digitalen Spuren besser aufspüren“

„Die Abteilung für Amtsdelikte im hessischen Landeskriminalamt arbeitet hochprofessionell“: LKA-Präsident Andreas Röhrig muss gegen eigene Beamte ermitteln lassen. Bild: dpa

Der neue Präsident des Landeskriminalamts, Andreas Röhrig, spricht im Interview über Extremismusvorwürfe gegen Polizisten, die wachsende Gefahr durch Organisierte Kriminalität und Strafverfolgung im Internet.

          7 Min.

          Herr Röhrig, Sie haben das Amt des Präsidenten des Landeskriminalamtes in schwierigen Zeiten angetreten. Die Polizei arbeitet zwar erfolgreich wie nie, das Ansehen leidet aber unter Extremismus-Vorwürfen und einer mangelnden Fehlerkultur. Wie begegnen Sie diesem Spannungsfeld?

          Katharina Iskandar
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Polizei ist ja eine krisenerprobte Organisation und die Aufgaben, die wir derzeit sehen, sind sehr herausfordernd. Natürlich müssen wir uns der Frage stellen: Was ist gerade in der Polizei los? Obwohl ich auch sagen möchte, dass die hessische Polizei auf vielen Tätigkeitsfeldern eine hervorragende Arbeit leistet. Dass wir die Verfahren im Ermittlungskomplex der Chat-Gruppen in unserer Behörde ermitteln und aufklären müssen, ist eine enorme Herausforderung. Aber diese Aufgabe wird so professionell und neutral erledigt, wie es bisher immer im Landeskriminalamt der Fall war.

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