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Hessens Innenminister Beuth : „Für die CDU unangenehm“

  • -Aktualisiert am

Hessens Innenminister Peter Beuth soll sich zu dem Terrorverdächtigen, der auf der CDU-Liste stand, äußern. Bild: dpa

Ein unter Terrorverdacht stehender Zwanzigjähriger war auf einer CDU-Liste für die Kommunalwahl im März dieses Jahres angetreten. Hessens Innenminister Peter Beuth wird von der Linken dazu aufgefordert, darüber Auskunft zu geben.

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          Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) und Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) sollen darüber Auskunft erteilen, wann sie davon erfahren haben, dass ein unter Terrorverdacht stehender Zwanzigjähriger auf einer CDU-Liste für die Kommunalwahl im März dieses Jahres angetreten war. Das hat die Fraktion der Linken im Hessischen Landtag am Wochenende gefordert und beruft sich dabei auf die Berichterstattung des Hessischen Rundfunks. Demnach trat der Verdächtige aus dem nordhessischen Spangenberg im Schwalm-Eder-Kreis auf der Liste der CDU sowohl für die Stadtverordnetenversammlung als auch für die Wahl eines Ortsbeirates an.

          Der junge Mann war schon im September wegen Terrorverdachts festgenommen worden, nachdem bei ihm Sprengstoff und ein rassistisches Schriftstück gefunden worden sein sollen. Laut Hessischem Rundfunk sitzt der Mann seit September in Untersuchungshaft. Bei der Razzia seien nach Angaben der Staatsanwaltschaft rund 600 kleine Sprengkörper und Sprengfallen gefunden worden sowie ein Schriftstück, in dem sich der Schreinerlehrling gegen die Bundesrepublik Deutschland ausgesprochen und zum „Rassenkrieg“ aufgerufen haben soll.

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