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Hessen : Zwei neue Staatssekretäre

  • -Aktualisiert am

Bernd Abeln Bild: F.A.Z. - Bergmann

Klaus-Peter Güttler und Ralph Alexander Lorz sind die neuen Staatssekretäre in der hessischen Landesregierung. Sie ersetzen die bisherigen Staatssekretäre Bernd Abeln und Joachim-Felix Leonhard.

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          In zwei Ressorts der Landesregierung gibt es Anfang Februar neue Staatssekretäre. Klaus-Peter Güttler übernimmt das Amt im Wirtschafts- und Verkehrsministerium, der Universitätsprofessor Ralph Alexander Lorz wird Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Güttler und Lorz ersetzen die bisherigen Staatssekretäre Bernd Abeln (CDU) und Joachim-Felix Leonhard (parteilos).

          Ralf Euler

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Mit Güttler rückt ein Sozialdemokrat für den CDU-Politiker Abeln nach. Abeln wird am 29. Januar 65 Jahre alt und tritt in den Ruhestand. Der 57 Jahre alte Jurist Güttler ist seit 1996 Abteilungsleiter Verkehr im Wirtschafts- und Verkehrsministerium und unter anderem auch für die Verfahren zum Ausbau des Frankfurter Flughafens und des Flughafens Kassel-Calden zuständig. Lorz ist Inhaber des Lehrstuhls für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.

          Leonhard wird Stiftungsvorsitzender

          Der Einundvierzigjährige gehört nach Angaben der Staatskanzlei der CDU an und war von 1995 bis 2001 Mitglied im Kreisvorstand der Wiesbadener Union. Abeln ist seit dem Jahr 2000 Mitglied der Landesregierung. Zunächst war er vier Jahre lang Staatssekretär im Finanzministerium und wechselte ins Wirtschaftsministerium. Vor seiner Laufbahn in Wiesbaden war der Jurist aus Nordrhein-Westfalen Bürgermeister im südhessischen Dreieich gewesen.

          Joachim-Felix Leonhard

          Der parteilose Leonhard, seit 2003 Amtschef im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, war maßgeblich an der Zusammenlegung und Privatisierung der Universitätskliniken von Gießen und Marburg beteiligt. Der Sechzigjährige wird nach Angaben der Landesregierung künftig den hauptamtlichen Vorstandsvorsitz der Emil von Behring- und Conrad-Röntgen-Stiftung übernehmen. Die mit 100 Millionen Euro aus dem Privatisierungserlös der fusionierten mittelhessischen Kliniken ausgestattete Stiftung dient der Förderung der Hochschulmedizin an den beiden Standorten.

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