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Regierung in Hessen : Mehr als die Hälfte der Anträge auf Soforthilfe bearbeitet

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Hessens Regierung will mit Soforthilfen von insgesamt zwei Milliarden Euro die ganz akuten Folgen der Corona-Pandemie bekämpfen. Bild: dpa

„Bislang haben wir rund 57 000 Anträge bearbeitet. Damit ist über die Hälfte erledigt“, haben hessische Minister am Freitag mitgeteilt. Die Soforthilfe soll nun kleine und Kleinstunternehmer, Angehörige freier Berufe und Selbstständige unterstützen.

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          Hessen hat in der Corona-Krise nach Angaben der Landesregierung mittlerweile mehr als eine halbe Milliarde Euro Soforthilfe für kleine und mittlere Firmen sowie Solo-Selbstständige bewilligt. „Bislang haben wir rund 57 000 Anträge bearbeitet. Damit ist über die Hälfte erledigt“, teilten der neue Finanzminister Michael Boddenberg (CDU), Innenminister Peter Beuth (CDU) und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Freitag mit. Insgesamt sind bislang 106 000 Anträge auf den nicht rückzahlbaren Zuschuss eingegangen.

          Der ganz große Ansturm hat sich mittlerweile aber gelegt. Jeden Tag werden den Angaben zufolge deutlich mehr Anträge abgearbeitet als neue eintreffen. Insgesamt sind allein bei den Regierungspräsidien mehr als 700 Mitarbeiter dafür im Einsatz, hinzu kommen Beschäftigte unter anderem bei den Finanzbehörden und Ministerien.

          „Auch über die Osterfeiertage haben mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regierungspräsidien weitergearbeitet, tausende weitere Anträge bewilligt und die Auszahlungen vorbereitet, die dann nach Banköffnung am Dienstagmorgen auf den Weg gebracht wurden“, erläuterten die Minister.

          Hessen will mit Soforthilfen von insgesamt zwei Milliarden Euro die ganz akuten Folgen der Corona-Pandemie bekämpfen. Die Hilfe wird als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Höhe ist abhängig vom Liquiditätsengpass, der durch die Folgen der Krise entstanden ist. Die Hilfe richte sich vor allem an kleine und Kleinstunternehmer, Angehörige freier Berufe und Selbstständige bis zu 50 Beschäftigte.

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