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Verbot auf Spielplätzen : Hessen will Nichtraucherschutz verschärfen

  • Aktualisiert am

Künftige Generationen in Neuseeland sollen nie legal Tabakwaren kaufen können. Bild: dpa

Hessen will die Menschen vor Gefahren des Passivrauchens schützen. Kinder sollen nach Vorstellung von GEsundheitsminister Klose unbelastet spielen können. Und für Festzelte soll es keine Ausnahmen mehr geben.

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          Mit einem Rauchverbot auf Kinderspielplätzen will Hessen künftig den Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens verstärken. Außerdem sollen auch E-Zigaretten künftig vom Nichtraucherschutzgesetz erfasst werden, die möglichen Ausnahmen vom Rauchverbot für Festzelte werden gestrichen. Das erklärte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag im Landtag in Wiesbaden.

          „Wir wollen die Menschen in Zukunft noch besser vor den Gefahren des Passivrauchens schützen - insbesondere Kinder und Jugendliche, die dadurch besonders gefährdet sind“, sagte der Minister. Das Rauchverbot auf Spielplätzen unterstütze außerdem die Vorbildfunktion der Erwachsenen und präge das Bild einer rauchfreien Gesellschaft.

          Beim Konsum von elektronischen Zigaretten und Tabakerhitzern würden teilweise die gleichen Stoffe wie beim herkömmlichen Rauchen, aber auch weitere gesundheitsgefährdende Stoffe in die Umgebungsluft abgegeben, heißt es im Gesetzentwurf. „Eine beeinträchtigte Luftqualität ist insbesondere für Allergiker, Asthmatiker, Herzpatientinnen und -patienten sowie Personen mit vorgeschädigter Lunge und Kinder problematisch.“

          Daher müssten auch diese alternativen Konsumformen vom Nichtraucherschutzgesetz erfasst werden, betonte Klose. Auch für die Ausnahme vom Rauchverbot für Festzelte gebe es keine fachlichen Gründe, sie werde daher gestrichen.

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