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Das Jahr 2021 : Warum das Ende von Schwarz-Grün abzusehen ist

Sachliche Romanze: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU, rechts), und Wirtschaftsminister Tarek al Wazir (Bündnis 90/Die Grünen) Bild: dpa

Ein fahrlässiger Verfassungsbruch und Unprofessionalität im politischen Management: Schwarz-Grün in Hessen hat den Stresstest der Pandemie nicht bestanden. Ein Machtwechsel ist programmiert.

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          „Ich wünsche uns allen, dass 2021 das Jahr sein wird, in dem wir Corona überwinden“, sagte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) vor knapp zwölf Monaten in seiner traditionellen Ansprache zu Silvester. „Licht am Horizont“ sah er in dem damals wenige Tage zurückliegenden Impfstart. Doch seine Hoffnungen, die viele Hessen teilten, erfüllten sich nicht. Auch die Landespolitik geriet in den verhängnisvollen Sog staatlichen Versagens.

          Ewald Hetrodt
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

          Dabei trugen die schwarz-grünen Koalitionspartner in Wiesbaden manche Kontroverse aus. Als Bouffier im März schimpfte, dass die vom Virus geplagten Bürger „die Schnauze voll“ hätten, galt das wohl auch für ihn selbst. Mit seiner Forderung nach Öffnungsschritten für die Wirtschaft stieß er nämlich nicht nur bei der Kanzlerin, sondern auch bei seinem Koalitionspartner auf Widerstand.

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