https://www.faz.net/-gzg-a8a7g

Antrag abgelehnt : Friseure müssen Schere weiter ruhen lassen

Schere und Kamm bleiben im Schrank: Friseurgeschäfte müssen weiterhin geschlossen bleiben. Bild: dpa

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof erklärt die Schließung der Friseurläden in der Pandemie für rechtens. Ein Saloninhaber aus Seeheim-Jugenheim hatte beantragt, die Verordnung aufzuheben.

          1 Min.

          In einem unanfechtbaren Eilbeschluss hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) bestätigt, dass aufgrund der Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, die Schließung von Friseurläden rechtmäßig sei. Der Inhaber eines Salons in Seeheim-Jugenheim hatte beantragt, per Normenkontrollverfahren die entsprechende Verordnung aufzuheben. Der Friseur trug zur Begründung vor, die Regelung aufgrund der „Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie“ verstoße gegen das Bestimmtheitsgebot und den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

          Außerdem bleibe unklar, ob auch Hausbesuche verboten seien. Auch werde nicht berücksichtigt, dass Schutzmaßnahmen, die er alle beachte, das Infektionsrisiko stark minimierten.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          F.A.Z. PLUS:

            F.A.Z. digital

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+