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Streit bei den Liberalen : Julis fordern deutlichere Abgrenzung der FDP nach rechts

  • -Aktualisiert am

Unruhe bei der hessischen FDP. Bild: Picture-Alliance

Die Jungen Liberalen kritisieren Verbindungen hessischer FDP-Politiker mit einem rechten Netzwerker. Der Vorstoß zielt auch auf Landtagsfraktionschef René Rock.

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          Der Landesverband der Jungen Liberalen (Julis) hat scharfe Kritik an Verbindungen hessischer FDP-Politiker zu dem rechten Netzwerker und Politikberater Thomas Rohrböck geübt. In einem Antrag an den Juli-Landeskongress, der am 30. und 31. Oktober in Hünfeld stattfinden soll, werden „offene und ehrliche Aufklärung“ sowie eine klare Abgrenzung der Mutterpartei gegen rechts gefordert. Nötig sei eine „umfassende Ehrenerklärung“ aller in Misskredit geratenen Parteifunktionäre und Mandatsträger. Jene, die das noch nicht getan hätten, müssten dies schnell nachholen.

          Ralf Euler
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Vor der Bundestagswahl seien „zahlreiche Verwicklungen“ – inhaltlicher, personeller und finanzieller Art – von Führungspersonen der hessischen Freien Demokraten in rechtsextreme Netzwerke bekannt geworden, moniert die Jugendorganisation. Die Landespartei habe nicht genug getan, um diese Verbindungen aufzuklären. Bei derart schwerwiegenden Vorwürfen reiche eine reine Schadensbegrenzung nicht aus. 

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