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Apotheker haben genug Masken : Hessen fällt bei Impfquote ans Tabellenende

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Ein Schild vor dem Frankfurter Römer mahnt zur Einhaltung der Maskenpflicht. Bild: dpa

Das RKI meldet für Hessen 118 Tote im Zusammenhang mit Covid-19. Kliniken beatmen jedoch abermals weniger Corona-Kranke als zuvor. Das Corona-Kabinett tagt. Medizinische Schutzmasken sind noch ausreichend verfügbar.

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          Über Wochen haben die hessischen Kliniken immer mehr Covid-19-Kranke aufnehmen und auch beatmen müssen. Nun aber meldet das Sozialministerium zum zweiten Male hintereinander weniger Corona-Patienten in Krankenhäusern als vor Wochenfrist. Das gilt auch für die Kranken auf Intensivstationen, wie das Ministerium der F.A.Z. mitteilt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) verzeichnet weniger neue Fälle und weniger Tote im Zusammenhang mit der Pandemie als vor einer Woche. Auch ist die Inzidenz gesunken, das sind die binnen sieben Tagen registrierten neuen positiven Tests unter 100.000 Einwohnern. Derweil äußert sich die hessische Wirtschaft enttäuscht über die absehbaren neuen Corona-Vorgaben des Landes. Es sei ein „Kipppunkt erreicht“. Ein Gießener Virologe verteidigt aber die Vorgaben, sie seien „kein Alarmismus“.

          Die Impftrupps kommen in Hessen weiter voran, zumal seit Dienstag nicht mehr nur vorwiegend Bewohner von Altenheimen und medizinisches Personal eine vorbeugende Spritze gegen das Coronavirus bekommen, sondern auch die sechs großen Impfzentren in Hessen geöffnet sind. Allerdings verliert Hessen im Ländervergleich an Boden und liegt bei der Impfquote nun am Tabellenende. Bis Ende Januar werden laut Plan alleine 11.725 Hochbetagte eine Impfung in der Festhalle erhalten. Am ersten Tag waren fünf Impfstraßen beziehungsweise 17 von 43 Impfkabinen in Betrieb. Das Land vergibt nach eigenen Angaben nur so viele Impftermine, wie es Impfstoffe vorhalten kann. Nordrhein-Westfalen meldet dagegen einen vorläufigen Stopp, mangels Ampullen.

          Laut Sozialministerium haben hessische Kliniken zuletzt 2059 Corona-Patienten betreut, 486 von ihnen mussten sie intensivmedizinisch behandeln und beatmen. 263 Beatmungsbetten seien frei. Vor einer Woche war von 520 beatmeten Patienten und 2240 Covid-Kranken insgesamt die Rede. Vor 14 Tagen hatte das Ministerium 572 Covid-Kranke in Beatmungsbetten gemeldet und alles in allen 2618 Corona-Patienten; das waren sie höchsten Zahlen bisher. Seit Anfang Oktober waren es immer mehr Patienten mit dem Coronavirus geworden.

          1,2 Prozent der Hessen nun geimpft

          Bis einschließlich Dienstagabend haben 83.320 Personen in Hessen eine vorbeugende Spritze gegen Corona erhalten. Das waren knapp 2900 mehr als am Vortag. 1,2 Prozent der Hessen nun geimpft. Das Bundesland fällt mittlerweile zurück. Lag Hessen zu Beginn der Impfkampagne unter den westlichen Flächenländern vorne, ist es mittlerweile nicht nur von Schleswig-Holstein, Bayern, dem schlecht aus den Startlöchern gekommenen Rheinland-Pfalz und Niedersachsen überholt worden, auch hat Baden-Württemberg ebenso wie Nordrhein-Westfalen aufgeschlossen.

          Bundesweit an der Spitze liegt weiter Mecklenburg-Vorpommern (2,6) vor Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz sowie Bremen. Auch Berlin, Brandenburg, Hamburg sowie das Saarland, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt liegen vor Hessen. Der Bundesdurchschnitt beträgt 1,5 Prozent der Bevölkerung.

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