https://www.faz.net/-gzg-9tmk7

Tarifstreit in Hessen : Busfahrer streiken auch am Wochenende

  • Aktualisiert am

Die Fahrer privater Busunternehmer in Hessen wollen ihren Streik auch am Samstag und Sonntag fortsetzen. Bild: dpa

Seit vier Tagen streiken Busfahrer in Hessen für verbesserte Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft Verdi kündigte nun an, den Streik am Samstag und Sonntag fortzusetzen.

          1 Min.

          Die Fahrer privater Busunternehmer in Hessen wollen ihren Streik auch am Samstag und Sonntag fortsetzen. Man warte weiter auf ein besseres Angebot der Arbeitgeberseite, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Jochen Koppel am Freitag. „Da dies bisher ausblieb, werden wir auch am Wochenende weiter streiken.“

          Auch am vierten Streiktag hatten den Angaben der Gewerkschaft zufolge mehr als 3000 Männer und Frauen die Arbeit niedergelegt. Betroffen waren am Freitag erneut unter anderem die Städte Frankfurt, Kassel, Fulda und Hanau. Ein 24-stündiger Solidaritätsstreik der Straßenbahnfahrer in Darmstadt ging unterdessen planmäßig zu Ende, die Bahnen fuhren dort wieder.

          Bereits seit Dienstag streiken die Busfahrer in Hessen für kräftige Lohnsteigerungen sowie mehr bezahlte Pausen und Urlaub. Verdi fordert für die rund 4400 privaten Busfahrer unter anderem die Erhöhung des Grundgehalts von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro die Stunde. Der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) hatte sein Angebot nachgebessert, was Verdi aber nicht genügte.

          In Frankfurt werden laut RMV nahezu alle der 64 Buslinien bestreikt. Welche Buslinien planmäßig verkehren und welche Verkehrsmittel alternativ genutzt werden können, erfahren Sie unter rmv.de.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Parteitag stimmt zu : Die SPD sagt vorerst Ja zur Groko

          Der Leitantrag zum Fortbestand der Großen Koalition findet auf dem Parteitag in Berlin eine breite Unterstützung: Die Genossen wollen ihre neuen Vorsitzenden stärken. Die sollen nun Gespräche mit der Union suchen.

          Merkel in Auschwitz : Die Bausätze des Hasses

          Die Lehre von Auschwitz lautet: Wehret den Anfängen! Schon die Vorgeschichte des Holocausts muss den Anhängern der freiheitlichen Demokratie daher eine Warnung sein.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.