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Zentrum für Demokratie öffnet : Unter dem Eindruck des Anschlags

Gedenken auch in Frankfurt: Das Graffito mit den Gesichtern der Opfer des Hanauer Anschlags und den Worten „Rassismus tötet“ an der Friedensbrücke. Bild: Frank Röth

Das Hanauer Zentrum für Demokratie und Vielfalt will ein Zeichen setzen gegen Intoleranz und Ausgrenzung. Anfang Februar, vor dem Jahrestag des rassistischen Attentats aus dem Vorjahr, will das Zentrum seine Arbeit aufnehmen.

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          Das geplante Zentrum für Demokratie und Vielfalt wird seine Arbeit noch vor dem Jahrestag des Attentats vom 19. Februar aufnehmen. Vom 1. Februar an sollen die ersten Fachstellen und Akteure in einem städtischen Haus am Hessen-Homburg-Platz unter einem Dach zusammengeführt werden.

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          Luise Glaser-Lotz

          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.

          Magistrat und Stadtverordnetenversammlung hatten im September den einstimmigen Beschluss zur Gründung des Zentrums gefasst, um eine dauerhafte Erinnerungs- und Gedenkkultur zu etablieren. In der Einrichtung sollten Antworten auf die Frage gefunden werden, wie die Gesellschaft in Zukunft zusammenleben wolle, skizziert Bürgermeister und Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel (SPD) die Aufgabe des Zentrums. Angestrebt wird eine Vernetzung der Mitwirkenden mit städtischen und nichtstädtischen Organisationen. Einbringen können sich unter anderem Migrantenvereine, Initiativen sowie Selbsthilfegruppen, die auch Räume mitnutzen sollen.

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