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Versuchter Mord : Haftbefehl nach Schüssen in Parkhaus erlassen

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Tatort: In diesem Parkhaus in Bad Homburg wurde am ersten Adventssonntag auf eine Frau geschossen Bild: dpa

Er schießt das komplette Magazin leer, fünf Kugeln treffen. Nach den Schüssen in einem Parkhaus in Bad Homburg werden immer mehr Details der grausigen Bluttat bekannt.

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          Nach den Schüssen auf eine Frau in einem Parkhaus in Bad Homburg ist der Verdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Dem 59 Jahre alten Mann wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt vom Montag versuchter Mord vorgeworfen. Er soll am Samstagabend der 52 Jahre alten Frau und ihrem 44 Jahre alten Begleiter aufgelauert haben, als diese aus einer Therme kamen und zu ihrem geparkten Auto gingen.

          Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag berichtete, grüßte der mutmaßliche Mörder das Paar kurz und eröffnete dann unmittelbar das Feuer. Dabei traf er die Frau insgesamt fünf Mal. „Er schoss das gesamte Magazin leer“, sagte die Sprecherin. „Die Frau wäre ohne sofortige Versorgung gestorben.“ Blutüberströmt wurde die 52 Jahre alte Frau in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Sie war am Montag außer Lebensgefahr. Der 44 Jahre alte Mann wurde leicht verletzt als er dem Schützen die Waffe entriss.

          Die Ermittler gehen davon aus, dass der mutmaßliche Mörder die Trennung von der Frau nicht verkraftet hat - zu ihr hatte er zeitweilig eine Beziehung. Nach den Schüssen war er zunächst zu Fuß geflüchtet, konnte aber unmittelbar darauf in seiner Wohnung festgenommen werden. Der 59 Jahre alte Mann und die Frau sind nach Angaben der Polizei deutsche Staatsangehörige.

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