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Der Rheingau und sein Wein : Guter Jahrgang, wenig Tourismus

  • -Aktualisiert am

Der Rheingauer Weinbauverband spricht von einem „ruhigen, entspannten Herbstverlauf“ und von Trauben „in perfektem Reifezustand“. (Archivbild) Bild: dpa

Die Auswirkungen der Corona-Krise dämpfen die Stimmung und befördern die Sorgen vieler Winzer im Rheingau. Doch zumindest der neue Jahrgang stimmt optimistisch.

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          Die meisten Winzer haben schon den Herbstschluss gefeiert, die übrigen nähern sich dem Ende der Lese. Etwa 90 Prozent der Rebfläche sind abgeerntet, wie der Rheingauer Weinbaupräsident Peter Seyffardt sagt, dessen Martinsthaler Weingut am Wochenende die letzten Trauben zur Presse gefahren hat. Sein Bruder Stefan, Außenbetriebsleiter der Hessischen Staatsweingüter, hat noch etwa eine Woche zu lesen, dann ist auch Deutschlands größtes Weingut am Ziel. Der Sprecher des Deutschen Weininstituts, Ernst Büscher, erwartet ebenfalls für diese Woche bundesweit das Ende der deutschen Weinlese – „bis auf die eine oder andere Spezialität, die noch hängen wird“.

          Oliver Bock

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Das Wetter habe den Winzern in die Karten gespielt, sagt Büscher. Der Rheingauer Weinbauverband spricht von einem „ruhigen, entspannten Herbstverlauf“ und von Trauben „in perfektem Reifezustand“. Probleme habe es nur an den Trockenstandorten gegeben.

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