https://www.faz.net/-gzg-9vhap

Mann am Steuer betrunken : Güterschiff rammt Mainfähre bei Seligenstadt

  • Aktualisiert am

Hier noch intakt: die Mainfähre Seligenstadt Bild: Francois Klein

Um Mainfähren im Großraum Frankfurt ist es derzeit nicht gut bestellt. Die Fähre bei Dörnigheim ist nach einer Havarie weiter außer Dienst, nun hat es auch jene bei Seligenstadt erwischt.

          1 Min.

          Die Mainfähre ist nach einem Zusammenstoß mit einem Gütermotorschiff bei Seligenstadt im Kreis Offenbach außer Betrieb. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte eine betrunkener Schiffsführer mit seinem Gütermotorschiff die Fähre gerammt. Der 56 Jahre alte Mann war nach Polizeiangaben auf dem Weg nach Regensburg. Die Fähre lag zum Zeitpunkt des Unfalls am linken Ufer und war nicht in Betrieb.

          Der Zusammenstoß ereignete sich bereits am Mittwoch. Wie die Polizei berichtet, ergab ein Alkoholtest bei dem Mann 2,13 Promille. Sein Schiff sei stillgelegt worden. Ob er sein Patent behalten darf, werde im Laufe des Tages entschieden, sagte eine Sprecherin.

          Nach Angaben der Polizeisprecherin sind Ermittler am Unglücksort, die die Schäden an der Mainfähre aufnehmen. Zunächst gab es keinen Fährverkehr zwischen Seligenstadt und Karlstein. Wann die Mainfähre wieder ihren Betrieb aufnehmen kann, sollte laut Polizei im Laufe des Tages entschieden werden.

          Seit Ende August ist auch die Mainfähre zwischen Mühlheim und Dörnigheim außer Betrieb. Grund war eine Havarie kurz nach Wiederaufnahme des Betriebs nach einer längeren Pause.

          Weitere Themen

          Bierflaschen auftreten Video-Seite öffnen

          Livehack : Bierflaschen auftreten

          Es gibt viele Möglichkeiten, Bierflaschen aufzumachen. Mit dem Feuerzeug, am Bierkasten oder auch mit dem zwölfer Schraubschlüssel aus der Werkzeugkiste. Es geht aber auch spektakulärer, wie F.A.Z.-Redakteurin Marie Lisa Kehler zeigt.

          Topmeldungen

          Der französische Präsident Emmanuel Macron inspiziert im Juli 2019 im Hafen von Cherbourg das atomgetriebene U-Boot „Suffren“.

          U-Boot-Deal : Frankreich fühlt sich hintergangen

          Zwischen Paris und Washington knirscht es: Frankreich ist wegen des U-Boots-Deals der Vereinigten Staaten mit Australien erbost. Der amerikanische Außenminister versucht die Wogen zu glätten.
          Frauen in Burkas warten vor einer Kabuler Bäckerei auf kostenloses Brot.

          Verbleibende Ortskräfte : Ausharren in Kabul

          Mehr als 5000 Menschen hat Deutschland seit der Machtübernahme der Taliban aus Afghanistan ausgeflogen. Doch Tausende warten noch auf Hilfe.
          Gemischte Gefühle bei der Rückkehr nach Deutschland.

          Fußball-Weltmeister Özil : Diese Wunde schließt sich nicht

          Mesut Özils Rückkehr ist bedrückend. „Scheiß-Türken“, heißt es von der Tribüne beim Spiel von Fenerbahce Istanbul gegen die Eintracht. Am Tag danach macht er deutlich: Sein Platz ist jetzt anderswo.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.