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Großveranstaltungen und Corona : Weinmarkt als Mutmacher

  • -Aktualisiert am

Ein Glas Rose-Wein in Freyburg, Sachsen-Anhalt. 26.07.2019 Bild: dpa

Es braucht nicht zwingend Weinfeste in Hochheim und Mainz zum Glücklichsein. Aber alles wäre besser gewesen als ein abermalige Komplettausfall. Andere Branchen haben gezeigt, wie es gehen kann.

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          Die Absage des Mainzer Weinmarkts schmerzt. Nicht nur jene, die das in aller Regel entspannt-friedliche Volksfest im weitläufigen Stadtpark jetzt schon zum zweiten Mal in Folge aus ihrem Kalender streichen müssen. Sondern alle, die darauf gehofft haben, dass sie bei einer vergleichsweise niedrigen Sieben-Tage-Inzidenz von aktuell 18,8 in Mainz und einer inzwischen doch ganz ordentlichen Impfquote im Spätsommer 2021 ein Stück mehr Normalität zurückerhalten würden.

          Nun braucht man nicht zwingend Weinfeste, Fußballspiele und Konzerte zum Glücklichsein. Doch wenn es immer noch nicht klappt, größere Zusammenkünfte wenigstens im Freien sicher und coronagerecht auszurichten, wer mag da mit Blick auf die bevorstehenden Wintermonate daran glauben, dass es bald wieder Weihnachtsmärkte, Betriebsfeiern oder gar Fastnachtssitzungen im Saal geben könnte? Um aus der Endlosschleife pandemiebedingter Absagen irgendwann einmal herauszukommen, braucht es nicht nur passende Hygienekonzepte, sondern auch den Mut der Verantwortlichen. Dieser ist aber bitte nicht mit unkontrollierter Risikobereitschaft zu verwechseln.

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