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Tagelang brennendes Feuer : Großer Schaden nach Waldbrand bei Mörfelden-Walldorf

  • Aktualisiert am

Fingerzeig: Feuerwehrleute am Brandherd in einem Waldstück bei Mörfelden-Walldorf Bild: dpa

Das tagelang brennende Feuer nahe des Frankfurter Flughafens hat Spuren hinterlassen. Die Schäden des Brandes betragen mehr als eine halbe Million Euro, zusätzlich müssen 19 Hektar Wald neu aufgeforstet werden.

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          Der tagelange Waldbrand in einem Gebiet in Mörfelden-Walldorf nahe des Frankfurter Flughafens hat großen Schaden angerichtet. Rund 19 Hektar Wald müssten aufgeforstet werden, sagte Klaus Velbecker vom zuständigen Forstamt Groß-Gerau am Montag. Man rechne mit etwa 10.000 neuen Pflanzen pro Hektar, also insgesamt 190.000 Bäumen, die gepflanzt werden müssten. „Es wird etwa fünf bis zehn Jahre dauern, bis von dem Waldbrand nichts mehr zu sehen sein wird.“ Velbecker schätzte den Schaden alleine am Wald auf rund eine halbe Million Euro.

          Hinzu kommen die Kosten für den Feuerwehreinsatz. Nach ersten Schätzungen des stellvertretenden Stadtbrandinspektors der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf, Theo Herrmann, belaufen sich diese auf eine mittlere fünfstellige Summe. So seien unter anderem mehr als 50 Schläuche zerstört worden, weil die Feuerwehren das Waldstück aus Sicherheitsgründen zwischenzeitlich verlassen mussten. Die genauen Kosten für den Verdienstausfall der freiwilligen Feuerwehrleute stünden noch nicht fest.

          Das Feuer in dem Wald im Kreis Groß-Gerau war am Sonntag vor einer Woche ausgebrochen. Weil vermutlich Munition aus dem Zweiten Weltkrieg explodierte, richtete der Kampfmittelräumdienst eine Sicherheitszone ein. Die Flammen loderten immer wieder auf. Erst am vergangenen Donnerstag war der Brand im Großen und Ganzen gelöscht. Am vergangenen Samstag konnte die Feuerwehr Herrmann zufolge ihren Einsatz beenden.

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