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Seltenheit auf vier Pfoten : Goldschakal in Hessen gesichtet

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Goldschakale sind deutlich kleiner und leichter als Wölfe und haben goldgelbes bis graues Fell. Bild: dpa

In Deutschland wurden Goldschakale bisher nur vereinzelt nachgewiesen. In Hessen gelang es nun zum zweiten Mal, den Artverwandten des Wolfes mit der Kamera festzuhalten.

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          Zum erst zweiten Mal ist in Hessen nach Behördenangaben ein Goldschakal gesichtet worden. Am 6. November hat eine auf dem Vogelsberg bei Romrod installierte Wildkamera ein Raubtier der in Europa vor allem auf dem Balkan verbreiteten Art festgehalten. Das teilte das hessische Landesamt für Naturschutz am Freitag mit. Dass Goldschakale nach Norden wandern, komme demnach durchaus vor. Bisher seien die Tiere allerdings nur sehr vereinzelt in Deutschland nachgewiesen worden.

          Zum ersten Mal überhaupt in Hessen war ein Goldschakal im August 2015 entdeckt worden. Ein Jäger hatte das Tier fotografieren können. Goldschakale sind deutlich kleiner und leichter als Wölfe und haben goldgelbes bis graues Fell.

          Die Wildkamera, die nun einen zweiten Nachweis führte, war nach Angaben des Landesamts für Naturschutz für die Beobachtung von Wölfen nahe eines getöteten Muffelschafs installiert worden. Die Kamera habe in den darauffolgenden Tagen nicht nur Bilder des Goldschakals, sondern auch von einem Wolf, einem Fuchs und einem Waschbären geliefert.

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