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Mainzer Forschung : Mit Gold unter der Haut die Arzneimenge im Körper messen

Vorfahre: medezinisches Pflaster, gespickt mit Sensoren Bild: Foto John Roger

Mainzer Forscher haben einen Biosensor aus winzigen Goldteilchen entwickelt. Dockt ein Antibiotikum daran an, verändert das Edelmetall seine Farbe.

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          Eine Art Tattoo aus winzigen Goldteilchen könnte künftig dabei helfen, die Konzentration von Medikamenten im Körper zu ermitteln. Erfunden wurde die Methode an der Universität Mainz. Die Forscher um Carsten Sönnichsen nutzen schon seit Jahren einzelne Gold-Nanopartikel, um kleinste Mengen von Proteinen in Zellen nachzuweisen.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Biosensor, den das Team nun entwickelt hat, besteht aus Goldteilchen, die mit Rezeptoren für ein Antibiotikum gekoppelt sind. Bindet das Arzneimittel an die Rezeptoren, verändert das Edelmetall seine Farbe. Dies kann mit einem Messgerät sichtbar gemacht werden, auch wenn sich das Gold unter der Haut befindet.

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