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„Gießener Erklärung“ : Studentische Forderungen auf 14 Seiten

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An der Uni Gießen wird per Flugblatt zur Besetzung von Häusern der Hochschule aufgerufen
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          Studierende der Justus-Liebig-Universität haben eine „Gießener Erklärung“ verabschiedet. Mehr als 2000 Studenten stimmten nach eigenen Angaben in einer Vollversammlung für das 14 Seiten starke Papier. Darin stellen sie Forderungen an den Bund, das Land, die Universität und die Fachbereiche.

          Die Studenten möchten elternunabhängiges BaföG, grundsätzlich öffentliche Tagungen der Hochschulgremien, Zugänge zum Masterstudium unabhängig von der Bachelor-Abschlussnote, die Abschaffung der Anwesenheitspflicht und die Anerkennung im Ausland erworbener Studienleistungen. Kritik gibt es unter anderem an Drittmittelfinanzierungen etwa durch Unternehmen.

          In der Gießener Erklärung heißt es außerdem, dass die streikenden Studenten „Gesetze und Ordnungen ignorieren mussten“, um ihre Forderungen zu bekräftigen. Grund für die Streiks und Besetzungen sei vor allem die mangelnde demokratische Teilhabe: „Wir sind erwachsene Menschen. Die überbordende Fremdbestimmung an den Hochschulen aber macht uns zu bevormundeten Kindern, denen die Kompetenz zur Selbstbestimmung abgesprochen wird.“ Am Donnerstag soll es einen Protestzug durch die Stadt geben.

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