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Giessen : Zwölf Verletzte bei Feuer in Flüchtlingsheim

  • Aktualisiert am

Zufluchtsort: Ein Schild weist zur Gießener Erstaufnahme Bild: dpa

Infolge eines Brandes sind zwölf Personen in der Gießener Erstaufnahme für Flüchtlinge verletzt worden. Zwei mussten in eine Klinik gebracht werden. Die Ursache des Feuers ist nun bekannt.

          Bei einem Brand in einem Flüchtlingsheim im mittelhessischen Gießen sind zwölf Menschen durch eingeatmeten Rauch verletzt worden. Mehrere Dutzend mussten nach Angaben der Polizei evakuiert werden, zwei kamen in eine Klinik. Die Ermittler gehen nach den ersten Erkenntnissen von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Im Verdacht haben sie einen 21 Jahre alten Bewohner der Unterkunft. Er habe sich zuletzt in dem Zimmer aufgehalten, in dem das Feuer in der Nacht zu Montag ausgebrochen sei. Der Mann flüchtete laut Polizei. Nach ihm wird nun gefahndet.

          Das Feuer beschränkte sich auf ein Zimmer und konnte rasch gelöscht werden. Dichter Rauch zog aber durch das gesamte Gebäude, das deswegen vorerst nicht mehr bewohnbar ist. Die Feuerwehr rückte mit einem großen Aufgebot an. Etwa 50 Bewohner kamen in einer andere Unterkunft auf demselben Grundstück unter – es handelt sich um die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen. Den Schaden schätzte die Polizei auf etwa 40.000 Euro.

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