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Zentrum für Lungenforschung : Kuscheltiere protestieren gegen Tierversuche

  • Aktualisiert am

Tierrechtsaktivisten protestieren vor der Universität Gießen gegen dort stattfindende Tierversuche. Dazu haben sie Tausende Plüschtiere auf der Straße verteilt. Bild: dpa

Aktivisten haben in Gießen rund 3000 Kuscheltiere vor die Geschäftsstelle des Deutschen Zentrums für Lungenforschung gelegt. Damit wollen sie auf das Leid von Versuchstieren aufmerksam machen.

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          Mit einer Aktion in Gießen haben Aktivisten am Freitagmorgen auf das Leid von Versuchstieren aufmerksam gemacht. Symbolisch seien rund 3000 Kuscheltiere auf eine Straße vor der Geschäftsstelle des Deutschen Zentrums für Lungenforschung gelegt worden, sagte eine Sprecherin der Aktivisten. Zudem hätten sich Teilnehmer im Eingangsbereich angekettet und ein hochbeiniges Gestell, einen sogenannten Tripod, als Blockade errichtet.

          Mit der Aktion, hinter der „eine autonome Gruppe aus der Tierrechts- und Tierbefreiungsszene“ sowie auch Umwelt- und Klimaschützer stünden, wolle man auf den Internationalen Tag des Versuchstiers an diesem Samstag (24. April) aufmerksam machen, sagte die Sprecherin. „Im Tierversuch werden Tiere wie Messinstrumente behandelt, die man nach Gebrauch wegwirft. Doch Tiere sind fühlende, leidensfähige Lebewesen, die Freude und Angst empfinden, Schmerz und Qualen erleiden, genau wie wir“, hieß es in einer Mitteilung der Aktivisten.

          Ein Polizeisprecher sprach am Morgen von rund 20 Teilnehmern bei der Aktion. Die Straße vor dem Zentrum sei wegen der Kuscheltiere für Autofahrer zunächst blockiert gewesen. Die Polizei sei vor Ort und mache sich zunächst ein Bild von der Lage.

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