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Tarifstreit : Sechs Prozent mehr für Hessen-Beschäftigte gefordert

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Zugabe: Auch um die Löhne der Forstbeschäftigten des Landes geht es im laufenden Tarifstreit in Hessen Bild: Sick, Cornelia

Im Dezember hat die Gewerkschaft Verdi sechs Prozent mehr Geld für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gefordert. Nun ziehen die Gewerkschaften nach, die sich um Hessens Landesbeamte kümmern.

          In den Tarifverhandlungen mit dem Land Hessen wollen die beteiligten Gewerkschaften sechs Prozent mehr für die Beschäftigten fordern. Die Tabellenentgelte sollen um mindestens 200 Euro steigen, Auszubildende und Praktikanten sollen 100 Euro mehr im Monat bekommen, teilte die Gewerkschaft Verdi Hessen am Mittwoch mit.

          Verdi verhandelt vom 1. Februar an in Wiesbaden zusammen mit den Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft, der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, der Gewerkschaft der Polizei und dem DBB Beamtenbund und Tarifunion.

          Hessen nicht in Tarifgemeinschaft

          Dabei geht es um die Löhne und Gehälter für 45.000 Landesbeschäftigte der Landesverwaltungen, Straßenmeistereien, der Forstwirtschaft, bei Gerichten, im Justizvollzugsdienst, im Sozial- und Erziehungsdienst und anderen Landeseinrichtungen. Wenn ein Ergebnis erreicht werde, solle es zeit- und wirkungsgleich auf die Beamten und Ruheständler übertragen werden, sagte Verdi-Tarifkoordinator Jens Ahäuser.

          Teilweise parallel dazu finden in Potsdam die Tarifverhandlungen für die anderen 15 Bundesländer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) statt. Hessen ist als einziges Bundesland nicht in der TdL.

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