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Spielzeugmuseum Hanau : Vom Bummelzug zum Rheingold

Keine Standard-Modelleisenbahn: Blechspielzeug der Firma Höfler Bild: Marcus Kaufhold

Das Hessische Puppen- und Spielzeugmuseum in Hanau widmet sich derzeit der Geschichte der Eisenbahn. Der Besuch ist ein Muss für Liebhaber von Modellbahnen.

          3 Min.

          Viele lieben sie bis heute, die imposanten Dampfrösser der Schiene des 19. Jahrhunderts. Ihre Zeiten sind lange Geschichte, doch die faszinierende technische Epoche der mit Kohle betriebenen Eisenbahnen ist nicht vergessen, zumal die Welt des Spielzeugs und Modellbaus sie lebendig hält. Für Freunde der Eisenbahn und ihrer Geschichte ist die Sonderausstellung im Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum in Hanau unter der Überschrift „Es rattert, dampft und schnauft ... Spielzeugeisenbahnen“ ein absolutes Muss.

          Luise Glaser-Lotz

          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.

          Private Leihgeber, das Spielzeugmuseum in Nürnberg sowie die Firma Märklin stellten Exponate, Zubehör und Kataloge zur Verfügung. Zahlreiche Objekte stammen aus dem mit dem Hanauer Museum kooperierenden Bing-Museum in Freinsheim. Die Firma Bing zählte bis in die dreißiger Jahre zu den führenden deutschen Herstellern von Blechspielzeug und Modelleisenbahnen. Auch im Bestand des Puppen- und Spielzeugmuseums, das eine beachtliche Sammlung von Blechspielzeugen besitzt, fanden sich passende Stücke. So konnten die Kuratoren Frank Blache und Joachim Wiebel aus dem Vollen schöpfen und ein faszinierendes Panorama der Geschichte der Eisenbahn von gemächlichen Dampflokomotiven bis zu den Hochgeschwindigkeitszügen unserer Tage arrangieren. Gezeigt werden Modelle aller Spurweiten von Null bis Z, und vertreten sind alle namhaften Hersteller von dampf-, Uhrwerk- und elektrisch betriebenen Eisenbahnen.

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