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„Wir gegen Corona“ : Gemeinsame Einkaufshilfe von Parteiennachwuchs

  • Aktualisiert am

Einkaufstour: Wer vom Coronavirus betroffen ist, braucht Helfer Bild: dpa

Bürgerschaftliche Solidarität: Die Zweitliga-Handballer des TV Hüttenberg machen es vor, nun folgen die Jugendorganisationen der etablierten Parteien, zumindest in Nordhessen: Sie bieten sich als Einkaufshelfer an.

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          Die Nachwuchsorganisationen von fünf normalerweise konkurrierenden Parteien wollen im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis in der Coronakrise Erkrankten und Menschen in häuslicher Quarantäne gemeinsam unter die Arme greifen. Unter dem Motto „Wir gegen Corona“ wollen die jungen Leute eine Telefon-Hotline einrichten und Einkäufe erledigen.

          Besonders Menschen aus Risikogruppen bedürften Hilfe aus der Mitte der Gesellschaft, heißt es einem gemeinsamen Aufruf der Jungen Union, der Jusos, der Jungen Liberalen, der Grünen Jugend und der Linksjugend.

          Dieses Zeichen bürgerschaftlicher Solidarität setzen die Nachwuchspolitiker in einem Landkreis, in dem bisher kein Coronavirus-Fall gemeldet worden ist. Außer dem Werra-Meißner-Kreis gelten nur noch der Odenwald und der Kreis Limburg-Weil als frei von Coronavirus-Infektionen.

          Die Idee komme aus der Eschweger CDU, sagte der Vorsitzende der Jungen Union im Werra-Meißner-Kreis, Niklas Gries, am Sonntag auf Anfrage. „Wir haben organisatorisch angefangen, das zu entwickeln, und werden in zwei bis drei Tagen eine Hotline einrichten.“

          Es seien alle involviert. Kosta Panou von den Jusos sagte: „Wir hoffen, da über die Parteigrenzen hinweg, etwas für die Menschen tun zu können.“

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